Was Sie vor der Wahl wissen sollten

Rund um den Dam reihen sich am Damrak, an der Nieuwendijk und in den Nebengassen große Speisesäle, Waffel- und Pommesbuden und Fast-Food-Ketten aneinander. Sie sind praktisch und lange geöffnet, leben aber von Gästen, die nicht wiederkommen: Die Qualität schwankt stärker als in den Wohnvierteln. Oft genügt es, zwei oder drei Straßen weiterzugehen, um kürzere Speisekarten und ruhigere Lokale zu finden.
Straßen, die Sie für ein richtiges Essen meiden sollten
- Das Damrak: die Straße zwischen Hauptbahnhof und Dam. Sie ist ein Touristenkorridor; die großen Terrassen mit Blick auf die Boote sind teuer für das, was sie bieten.
- Die Nieuwendijk und die Kalverstraat: sehr belebte Fußgänger-Einkaufsstraßen, ideal für einen Imbiss zum Mitnehmen, weniger für ein Essen im Sitzen.
- Der unmittelbare Rand des Dam: Der Blick auf den Palast treibt die Rechnung hoch, und der Service kann hektisch sein. Trinken Sie hier lieber einen Kaffee als ein komplettes Essen.
Straßen, die Sie bevorzugen sollten
- Die Gassen zwischen Dam und Spui (Nes, Wijde Kapelsteeg, Voetboogstraat): kleine Adressen, die auch von Leuten besucht werden, die in der Gegend arbeiten. Die Nes, die Straße der Theater, ist mittags ruhiger.
- Der Spui und seine Cafés: zehn Gehminuten entfernt hat der Platz der Bücher Stadtteilcafés und Brasserien, darunter das berühmte Café Hoppe, ein braunes Café von 1670, das früh für Frühstück und Mittagessen öffnet.
- Die Neun Straßen: etwa 10 bis 15 Gehminuten nach Westen, ein Viertel mit kleinen Läden, vielen Cafés und leichten Mittagsgerichten.
- Der Nieuwmarkt: etwa 10 Minuten nach Osten, die Terrassen rund um die Waag sind einheimischer als die am Dam.
So erkennen Sie eine Touristenfalle
- Ein Anwerber, der Sie auf der Straße anspricht, um Sie hineinzulocken.
- Eine Speisekarte mit Fotos der Gerichte in allen Sprachen und einem »Touristenmenü« zum Einheitspreis.
- Eine riesige Karte mit sehr unterschiedlichen Gerichten (Pizza, Sushi und niederländische Gerichte zugleich).
- »Typische« Gerichte ohne Hinweis auf regionale oder saisonale Produkte.
- Nicht ausgehängte Getränkepreise: Verlangen Sie die Karte, bevor Sie sich setzen.
Schauen Sie im Zweifel auf aktuelle Bewertungen und darauf, ob das Lokal mittags (gegen 12.30 Uhr) oder abends (meist 18.30 bis 19.30 Uhr) voller Einheimischer ist.
Für einen schnellen Happen
Für ein schnelles Mittagessen kostet eine Bäckerei oder ein Imbiss zum Mitnehmen weniger als ein Tisch am Dam. Belegte Brötchen zum Mitnehmen, Suppen, Hering (haring) und Pommes in der Tüte sind einfache Mahlzeiten, die man im Stehen oder auf einer Bank an einer Gracht isst. Zu den Spezialitäten siehe unseren Ratgeber Was essen in Amsterdam; fürs Frühstück Brunch und Frühstück in Amsterdam.
Reservieren und planen
Bei Einheimischen beliebte Adressen sind freitag- und samstagabends voll: Reservieren Sie oder kommen Sie vor 18.30 Uhr. Niederländische Küchen schließen oft früh, gegen 21.30 oder 22.00 Uhr; danach bleiben vor allem Fast Food und Bars. Zum Trinkgeld siehe unseren Ratgeber Geld, Bezahlen und Trinkgeld in Amsterdam. Was es in der Nähe zu sehen gibt, lesen Sie in Rund um den Dam.





